Praxis Jürgen Stolz


Psychotherapie als Kassenleistung:

Als approbierter Psychotherapeut biete ich in meiner Praxis kognitive Verhaltenstherapie für Erwachsene an. Die Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg liegt vor. 
Hier können Sie nachlesen, ob Ihre Krankenkasse bzw. Versicherung für die Kosten solch einer ambulanten Psychotherapie aufkommt. 

  • Bei den gesetzlichen Krankenkassen (z.B. AOK, BKK, IKK, Barmer, KKH etc.) gilt:
    Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine ambulante Psychotherapie durch einen kassenzugelassenen Therapeuten.
    Doch es gilt einige Voraussetzungen zu beachten. Die wichtigsten Voraussetzungen sind, daß (1.) eine Psychotherapie notwendig und (2.) eine psychische Stabilisierung zu erwarten ist. Diese Voraussetzungen werden in den ersten Gesprächen mit dem Therapeuten (den sogenannten probatorischen Sitzungen) geklärt und dann ggf. ein Antrag bei Ihrer Krankenkasse auf eine fortlaufende Psychotherapie gestellt. Diese Schritte gehören zur Routine eines Psychotherapeuten und sollten Sie nicht von einer ersten Kontaktaufnahme abhalten. Die probatorischen Sitzungen helfen zudem die Frage zu beantworten, ob Therapeut und Patient gut zusammenarbeiten können.
    Die Krankenkassen übernehmen alle anfallenden Kosten.

    Für das Erstgespräch und die ggf. nachfolgenden Termine brauchen Sie keine Überweisung von Ihrem Arzt vorlegen, es genügt die Mitgliedskarte Ihrer Krankenversicherung.

  • Für Versicherte der TK (Techniker-Krankenkasse) und DAK-Gesundheit (Deutsche Angestellten-Krankenkasse) gilt:
    Hier bestehen erweiterte Möglichkeiten in meiner Praxis. Seit April 2017 habe ich mich den sogenanntenen Selektivverträgen der beiden Krankenkassen angeschlossen. Versicherte dieser beiden Krankenkasse können nun über das normale Maß hinaus von einem erweiterten Angebot an Psychotherapie profitieren. Dies geht mit deutlich weniger Verwaltungsaufwand einher, so muss z.B. bei der Krankenkasse kein Antrag auf Psychotherapie gestellt und keine Genehmigung der Krankenkasse abgewartet werden.
    Bitte geben Sie bei einer Kontaktaufnahme mit mir an, wenn Sie Mitglied einer dieser Kassen sind.

  • Bei den privaten Krankenversicherungen (z.B. Debeka, Central, AXA, HuK-Coburg, DKV etc.) gilt:
    Bei den privaten Krankenversicherungen hängt der Versicherungsschutz von den Bedingungen Ihres Versicherungsvertrags ab - und diese unterscheiden sich deutlich untereinander. Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine ambulante Psychotherapie: manche Versicherer sind hierbei sehr unbürokratisch, andere nicht. Die Anzahl der genehmigungsfähigen Sitzungen pro Jahr und die Modalitäten der Antragsstellung variieren bei privaten Krankenversicherungen sehr stark. Eine Nachfrage bei Ihrer Versicherung schafft Klarheit; oftmals erhalten Sie dort auch Formblätter für das weitere Vorgehen. Selbstverständlich unterstütze ich Sie bei der Beantragung der Kostenübernahme. Für weitere Informationen können Sie mich gerne ansprechen.

  • Bei der Beihilfe (für Beamte bzw. deren Familienangehörige) gilt:
    Ambulante Psychotherapie ist generell beihilfefähig. Das Antragsverfahren ähnelt dem der gesetzlichen Krankenkassen (vgl. obigen Text) - sieht man von den vielen Formulardurchschriften ab. Ihre Beihilfestelle schickt auf Verlangen die nötigen Formulare zu. Selbstverständlich unterstütze ich Sie bei der Beantragung einer Psychotherapie. Probatorische Sitzungen sind problemlos und ohne vorherige Genehmigung möglich.

Praxis für Psychotherapie Jürgen Stolz Stuttgart